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Thanatologie – Thanatopraxie

Thanatologie – Thanatopraxie

Thanatologie und Thanatopraxie befassen sich mit dem Tod, dem Sterben und der würdevollen Versorgung Verstorbener und leisten einen wichtigen Beitrag zur Trauerbewältigung und Abschiednahme.

Was ist Thanatologie / Thanatopraxie?

Thanatologie ist die Wissenschaft, die sich mit dem Sterben, dem Tod und der Bestattung beschäftigt. Der Begriff leitet sich vom griechischen Wort für Tod <thanatos> ab. Thanatologie möchte das Tabuthema Tod stärker in die Gesellschaft einbringen und dafür eine Diskussionsgrundlage bilden und erforscht alle Auswirkungen des Todes auf die Gedanken, Emotionen und das Verhalten von Menschen.

Die praktische Thanatologie (Thanatopraxie) umfasst vor allem die fachgerechte, hygienische Versorgung von Verstorbenen, um den Körper zeitweise haltbar zu machen oder Maßnahmen zur Rekonstruktion überhaupt erst durchführen zu können.

Voraussetzungen für eine Seebestattung

Für diese Bestattungsart sind vom Schifffahrtsamt spezielle Urnen vorgeschrieben. Diese müssen sich vollständig im Meer auflösen und bestehen aus löslichen Materialien wie Salz oder Zellstoff.

Zu jeder Seebestattung ist eine schriftliche Willenserklärung erforderlich. Sie dokumentiert den Wunsch des Verstorbenen, auf See bestattet zu werden. Dieser Wunsch kann auch durch die Hinterbliebenen bestätigt werden.

Aufbahrungen am offenen Sarg

Eine Aufbahrung kann für die Trauerbewältigung sehr wichtig sein.

Seit der Tod immer häufiger im Krankenhaus oder im Alten- und Pflegeheim stattfindet, ist die früher übliche Form der Aufbahrung der Verstorbenen während der drei Tage bis zur Bestattung immer mehr in den Hintergrund geraten. Während ältere Menschen aus ländlicher Umgebung sich noch daran erinnern können, wie sich früher die Nachbarn im Sterbehaus versammelten und man gemeinsam Erinnerungen über das Leben des Verstorbenen austauschte, verschwanden diese Bräuche in den letzten Jahrzehnten fast vollständig.

Die offene Aufbahrung – bewusster Abschied

Eine offene Aufbahrung dient nicht nur der Trauerbewältigung, sondern auch dem würdigen Abschied.

Im Mittelpunkt einer jeden Trauerbewältigung steht die bewusste Wahrnehmung des erlittenen Verlustes.

Bei einem Sterbefall ist für die Hinterbliebenen die bewusste Aktivierung der Wahrnehmungssinne erforderlich, um die Situation erfassen und begreifen zu können. Nur was der Mensch mit seinen eigenen Sinnen wahrnimmt, kann er begreifen und somit auch verarbeiten.

Die drei Bilder der Trauerverarbeitung

Der Mensch kann den Tod am besten verarbeiten, wenn er drei Bilder erleben kann:

1. Das Bild des Lebenden

2. Das Bild des Kranken

3. Das Bild des Toten

Fehlt eines dieser Bilder, wird die Trauerbewältigung erschwert. Oft ist es gerade das Bild des Toten, das den Menschen für eine gesunde Verarbeitung des erlittenen Verlustes fehlt. Eine offene Aufbahrung kann hierfür also einen sehr wichtigen Beitrag leisten.

Geschlossener Sarg oder offene Aufbahrung?

Wir beraten Sie gerne zum Thema Aufbahrung.

In der heutigen Zeit entscheidet man sich zumeist für eine Aufbahrung in einem geschlossenen Sarg oder für eine Urnenbeisetzung ohne vorherige Aussegnung mit Sarg auf dem Friedhof. Die offene Aufbahrung stellt allerdings eine würdevolle Alternative zur geschlossenen Aufbahrung dar und kann bei der Trauerbewältigung helfen.

Sprechen Sie uns jederzeit an, wenn Sie eine offene Aufbahrung wünschen!

Fachgerechte Versorgung und würdige Aufbahrung

Als erfahrenes Team von Bestattungskräften ist es für uns selbstverständlich, jeden verstorbenen Menschen stets hygienisch einwandfrei zu versorgen und ihn ebenso makellos einzukleiden, ihn optisch in einen gänzlich ansehlichen Zustand zu bringen und ihn würdevoll in den Sarg einzubetten. Eine offene Aufbahrung stellt daher für uns keinerlei Mehraufwand dar.

Die Bedeutung des letzten Wiedersehens

Die Erfahrung lehrt immer wieder, wie wichtig es für die Angehörigen sein kann, den nahestehenden Menschen ein letztes Mal sehen zu können. In früheren Zeiten war es ein völlig gewöhnliches Ritual, die Verstorbenen vor der Grablegung noch einmal zu Hause aufzubahren. Auf diese Weise wird der Tod etwas erfahrbarer und fassbarer.

Als Trauernder haben Sie hierbei die letzte Möglichkeit, in aller Ruhe Zwiesprache mit dem Verstorbenen zu halten, ihm etwas zu sagen, was Sie ihm zu Lebzeiten noch gerne gesagt hätten oder ihn vielleicht noch einmal zu berühren oder ihm etwas mit „auf den Weg“ zu geben.

Auch wenn Ihnen dies zunächst schmerzhaft vorkommen mag, ist es ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu einem neuen Leben ohne den geliebten Verstorbenen.

Respekt vor Bräuchen und weltweite Überführungen

Wir als Bestattungsunternehmen respektieren und erfüllen Ihre Wünsche und führen eine Aufbahrung und Beerdigung nach den landesüblichen Bräuchen und Riten durch. Auch bei Überführungen in das Heimatland sind wir für Sie da.

Wir organisieren für Sie sämtliche Überführungen und Abholungen, unabhängig davon, wo auf der Welt sich der Verstorbene befindet.

Persönliche Beratung & Kontakt

Wenn Sie Fragen zur Thanatologie, Einbalsamierung, Aufbahrung, Rekonstruktion oder Überführung haben, stehen wir Ihnen gerne telefonisch oder persönlich zur Verfügung. Kontaktieren Sie uns hierzu einfach!

Kostenlose Beratung

Wir beraten Sie kostenlos und unverbindlich zu allen Fragen rund um die Seebestattung.

+49 931 46088479

+49 177 2351359

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